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ZIK-Mitteilung I/2017 (Vorabzug)

PDF · 925.87 KB · 6 Seiten · 2017 · Verein
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ZIVILSCHUTZ INITIATIVE KÄRNTEN e.V.
www.zik.or.at ZVR-Zahl 322923140 verein@zik.or.at

Blick über eine Parkanlage mit Blumenbeeten und einer harfenförmigen Brunnenskulptur auf den Ossiacher See und die umliegenden Berge

Der Ossiachersee - eine „Sichere Region“ inmitten Kärntens

Mitteilungen I/2017

Inhalt:

Veranstaltungen
Ziel und Zweck
Themenschwerpunkt:
Blackout-Notstrom

Wir danken für die freundliche Unterstützung von

Pension
Neuhof

Alt Ossiach 7
9570 Ossiach
pension-neuhof.at
kravmaga-klagenfurt.atElektro-
Technik
Wolfgang
Huber

Alt Ossiach 2
9570 Ossiach
Freiwillige
Feuerwehr

OSSIACH
Freie
Werbefläche
Freie
Werbefläche

Wer sind WIR ?
Wir sind keine polit.Partei, auch keine Bürgerbewegung !
Wir verfolgen keine Geschäftsinteressen !
Wir wollen informieren, aufwecken, Lösungen aufzeigen und helfen.

Auszug aus den Statuten :

Unterstützung der Bevölkerung in der Bewältigung von Krisen in den Bereichen der Sicherheit und Versorgung, sofern diese nicht von staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen und Behörden wahrgenommen werden oder von diesen im Laufe einer außergewöhnlichen Entwicklung nicht mehr wahrgenommen werden können.

Ziel ist u.a. die Bevölkerung aktiv in Lösungen zur Vorsorge einzubinden, damit Ängsten vorzubauen und gegen extremistische Problemlösungen zu immunisieren und Panikreaktionen hintanzuhalten.

Insbesondere dient der Verein zur Organisation, Beratung und Ausbildung in Angelegenheiten wie Nachbarschaftshilfe, der Ersten Hilfe vor Ort, der häuslichen Sicherheit, der Bevorratung von lebenswichtigen Versorgungsgütern, sowie Maßnahmen zur Sicherstellung der Nahversorgung, der Energieversorgung und Kommunikation in Krisenzeiten.

Des Weiteren bemüht sich der Verein um Sicherheit im Hause, bei Freizeitaktivitäten und in der Umwelt.

Der Verein setzt keine Aktivitäten zum Schutz von Personen und Objekten, wie sie Polizei, Militär und Sicherheitsunternehmen vorbehalten sind.
( Keine „Bürgerwehr“ o.ä. !).

Wir bitten um Unterstützung durch Beitritt und/oder durch Spenden.
Unsere Bankverbindungen lauten:

Sparkasse Feldkirchen IBAN AT85 2070 2000 0001 1296
Volksbank Feldkirchen IBAN AT06 4260 0338 5390 0000

Beitrittsformulare und Statuten finden sich auf unserer Homepage.

Bisherige Veranstaltungen:

29.10.15Gründung & Registrierung im ZVRGH Seitner/Feldk.
11.11.15Info-Veranstaltung „Präsentation ZIK“Pension Neuhof/Ossiach
18.11.15Vereinsabend , Dialog mit Asylanten und Bürgern
über die Asylproblematik
Pension Neuhof/Ossiach
23.11.15Vereinsabend „Nachbarschaft Rappitsch-Asylverteilerzentrum“, Präsentation des AVZ durch den Leiter Herrn RoschitzPension Neuhof/Ossiach
25.11.15VorstandssitzungPension Neuhof/Ossiach
02.12.15VereinsabendPension Neuhof/Ossiach
15.12.15Selbstverteidigung - Krav Maga und Notwehrrecht
Thomas Anderle
Pension Neuhof/Ossiach
20.01.16Vortrag: „Prävention“
Herr Hatzenbichler Lpol-D Kärnten
Pension Neuhof/Ossiach
26.01.16Selbstverteidigung – Krav Maga
Thomas Anderle + Team
Pension Neuhof/Ossiach
02.02.16Selbstverteidigung – Pfefferspray
Einsatz und Training ( T. Anderle + Team )
Pension Neuhof/Ossiach
04.02.16Selbstverteidigung – Pfefferspray
Einsatz und Training / T. Anderle + Team
Pension Neuhof/Ossiach
24.02.16VereinsabendPension Neuhof/Ossiach
10.03.16Selbstverteidigung – Krav Maga
Thomas Anderle + Team
Pension Neuhof/Ossiach
12.05.16Selbstverteidigung – Krav Maga
T. Anderle +Team
FF/Ossiach
30.11.16Vortrag: „ Blackout & Notstrom“
Herr Wolfgang Huber
FF/Ossiach
01.12.16Vortrag: „Blackout & Notstrom“
Herr Wolfgang Huber
GH Urbani Wirt
Bodensdorf
18.01.17Vortrag: „Nukleare, biologische und chemische Bedrohungen und deren Überlebensmöglichkeiten“
Dr. Alexander Schlick
Amthof
Feldkirchen

Nächste Veranstaltungen:

01.03.17
19.00 Uhr
JahreshauptversammlungFischerstüberl
Ossiach
06.04.17
19.00 Uhr
Selbstverteidigung – Krav Maga ( Wh. )
Thomas Anderle + Team
Ossiach
Übersichtstabelle „Überregionaler Blackout – Zusammenfassung verschiedener Quellen“, Szenario Städtische Bereiche: Auswirkungen auf Energie, Wasser, Nahrung, Hygiene, Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität und Gesellschaft vom 1. bis 7. Tag

Erläuterungen zur Seite „Blackout - Szenario Städtische Bereiche“:

Die Übersicht versucht darzustellen, mit welchen Folgen bei einem plötzlichen überregionalen Stromnetzzusammenbruch gerechnet werden muss.

Die Einschätzungen ergeben sich aus den Erfahrungen vieler ähnlicher Ereignisse :
New York 1977, Moskau 2005 ( 10 Mio ), Europa (D,F,B) 2006 ( 6 Mio ), Europa 2007 ( 1 Mio ) , München 2012 ( 450.000 ), Indien 2012 ( 600 Mio ) …
( in Klammer die Anzahl der betroffenen Menschen ).

Die Folgen sind u.a. auch eine Funktion der aktuellen Jahreszeit, der Tageszeit des Ausfalles, Temperaturen und der Dauer der Katastrophe.

Die Einsatzorganisationen gelangen sehr bald an die Grenzen ihrer Kapazität. Man darf nicht vergessen, dass deren Mitarbeiter selbst und mit ihren Familien Betroffene sind.

Verfügbare tiefgekühlte Lebensmittel sind mangels Notstromaggregaten unmittelbar betroffen.

Der Geldverkehr ( Registrierkassen ) fällt aus. Es kommt zu Hamsterkäufen und wo bei gefüllten Märkten ein legaler Einkauf nicht mehr möglich ist, zu Plünderungen.

Wertgegenstände wie Gold-Silber-Schmuck u.a. werden zu Zahlungsmitteln.

Sollten noch teilweise Bankomaten funktionieren, so werden sich dort lange Warteschlangen bilden und die Gefahr von Raubüberfällen wird sprunghaft steigen.

Rettung, Feuerwehr, Polizei u.a. Organisationen werden, wenn überhaupt, nur eingeschränkt erreichbar sein. Batteriebetriebene Radios und Autoradios werden noch, je nach Lage der Sender und Redaktionen, Informationen senden.

Hunderttausende bis Mio. Menschen werden gleichzeitig von diesem Ereignis betroffen.

Im Städtischen Bereich entwickelt sich die Szene besonders krass, nachdem dort auch die Wasserversorgungslage, Müll- und Abwasserentsorgung sehr kritisch zu erwarten ist. Wenige Menschen verfügen z.B. über ein geeignetes Gefäß, Wasser für mehrere Tage zwischen zu speichern.

Wasser-, Nahrungs- und Sicherheitsmangel werden viele Stadtbewohner veranlassen, Richtung „Land“ zu flüchten.

Die Telekommunikation wird für die breite Bevölkerung nicht mehr funktionieren.

Die Mobilität wird massiv eingeschränkt sein : Flug- und Bahnverkehr brechen weg.

Die Tankstellen verfügen nur in geringem Maß über Notstromaggregate, sodass das Tanken vom PKW und LKW überwiegend nicht mehr stattfinden kann. Wer sein Auto nicht betankt hält, hat dann Pech gehabt. Tunnels werden geschlossen; der öffentliche Verkehr fällt in Folge aus.

Nicht unterschätzt werden darf die Existenz zahlreicher Atomkraftwerke in Europa, die zwar automatisch abgeschaltet werden, deren Brennstäbe aber weiterhin gekühlt werden müssen. Bei Versagen der Kühlsysteme ( siehe Japan ) drohen Kernschmelze und radioaktive Verseuchung.

Im allgemeinen Notzustand ist sehr bald mit Beschaffungskriminalität und organisierten Banden zu rechnen. Dem gegenüber werden sich mangels ausreichender Präsenz von Polizei und Militär Bürgerwehren entwickeln. Bewaffnete Auseinandersetzungen steigern sich mit der Dauer der Krise und dem zunehmenden Mangel an Lebensmitteln.

Eine Flutung der ländlichen Räume mit Flüchtlingen aus den Städten ist absehbar.
Sind wir darauf vorbereitet ?

H.Dettelbacher

Impressum:
Zivilschutz-Initiative-Kärnten e.V. Alt Ossiach 51,9570 Ossiach
Tel. O66O-914O-OO5 www.zik.or.at verein@zik.or.at ZVR 322923140
Für den Inhalt verantwortlich: H. Dettelbacher

Nach dem „Schweizer Risikobericht 2015“ ist ein Blackout
– ein überregionaler Stromnetz-Zusammenbruch –
eine der folgenschwersten Bedrohungen unserer Zivilisation.

„Während viele Organisationen und Initiativen auf die Erhöhung der Daten- und IT-Sicherheit fokussieren, bleiben andere weit wesentlichere Aspekte oft unberücksichtigt.

So gibt es etwa seit Monaten Hinweise auf gezielte Cyber-Angriffe auf westliche Energieversorgungsunternehmen, die vermeintlich aus Russland kommen, was bei Cyberangriffen nie eindeutig feststellbar ist. …

In der Schweiz wurde dieses Szenario als Ausgang für die Sicherheitsverbundübung 2014 (SVU 14) herangezogen., in Folge dessen es zu Instabilitäten im Stromversorgungssystem kommt, was wiederum zu einem Blackout – einem plötzlichen, überregionalen und länger andauerndem Strom- und Infrastrukturausfall – führt.

Dabei wurde als noch viel schlimmer die darauffolgende mehrwöchige Strommangellage identifiziert, da weder wir als Gesellschaft noch unsere Infrastrukturen auf ein solches mögliches strategisches Schockereignis vorbereitet sind.

Auch der aktuelle Schweizer Risikobericht 2015 schätzt eine Pandemie und eine mehrwöchige Strommangellage bzw. ein Blackout als die wahrscheinlichsten und folgenschwersten Ereignisse für die Schweiz in absehbarer Zukunft ein.“

( aus der Zeitschrift „Der Offizier“ 3/2015 )
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Inhalt aus dem Originaldokument übertragen: Wortlaut unverändert, Gliederung und Bilder für die Website aufbereitet.