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Einbruchschutz · Selbstverteidigung · Home Defense
Stefan Strasser
Georg Zakrajsek
Angesichts zunehmender Kriminalität wird die Frage immer dringlicher, wie das eigene Heim, aber auch die eigene Person oder Familienangehörige effektiv geschützt werden können. Das Thema Einbruchschutz ist in diesem Zusammenhang von zentraler Bedeutung. Die Autoren machen deutlich, dass es hier nicht nur um den effektiven Schutz des Grundstücks, des Hauses oder der Wohnung geht, sondern auch um den Schutz der Personen, die in dieser Wohnung oder in diesem Haus leben und dort ihren Lebensmittelpunkt haben.
Einbruchschutz baut auf drei Säulen auf, nämlich auf psychologischer Abschreckung (wie zum Beispiel hohe Zäune), technischen Sicherungen und mentaler Einstellung, die auch für die Selbstverteidigung von Bedeutung ist. Die Autoren geben Auskunft, wie eine derartige Einstellung ausgebildet werden kann. Angesichts der mittlerweile ausufernden Gewalt und aufgrund der gesunkenen Hemmschwelle von Einbrecherbanden kommt der letzten Säule steigende Bedeutung zu.
Die vielschichtige rechtliche Seite des Themas Selbstverteidigung, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz und Gebrauch von Waffen, ist ein weiteres Schwerpunktthema. Dabei ist eine Tendenz unmissverständlich: Bei einem Waffeneinsatz (welcher Art von Waffe auch immer) begibt sich der Waffenbesitzer auf ein rechtlich unberechenbares Terrain. Die Autoren zeigen auf, was hier im Auge behalten werden muss.
Was nach dem „Ernstfall“ im Hinblick auf Polizei und Rettungskräfte, Medien oder Versicherungen zu beachten ist, ist ein weiteres Thema, das sonst häufig weniger Beachtung findet. Das Buch berücksichtigt im Übrigen auch Extremszenarien bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen und gibt Hinweise, wie man sich auf derartige Ausnahmesituationen vorbereitet. Wie aktuell gerade auch diese Ausführungen sind, zeigen die jüngsten Ausschreitungen in Hamburg beim G20-Gipfel.
Die Autoren
STEFAN STRASSER, geb. 1964, wechselte nach seiner Zeit in der Panzergrenadiertruppe zur Polizei. Dort versah er im Verlauf von mittlerweile 32 Dienstjahren insgesamt 25 Jahre Dienst bei mehreren Spezialverwendungen/-dienststellen und in der Kriminalpolizei. Im ARES Verlag erschien zuletzt von ihm: „Sniper. Militärisches und polizeiliches Scharfschützenwissen kompakt“.
DR. GEORG ZAKRAJSEK, geb. 1939, seit über 60 Jahren Jäger und Sportschütze, Notar in Ruhe, derzeit Spezialgebiet nationales und internationales Waffenrecht. Der Autor ist Herausgeber der Querschüsse (www.querschuesse.at), langjähriger Generalsekretär der Interessengemeinschaft liberales Waffenrecht in Österreich (IWÖ).
Inhalt
- Zum Geleit: Ein Wort zur allgemeinen Sicherheitslage … 11
- 1. Grundsätzliches zum Thema Einbruchschutz … 15
- 2. Rechtliche Aspekte … 18
- 2.1. Hausfriedensbruch, Diebstahl, Notwehr, Schusswaffengebrauch etc.: Die Gesetzeslage in Deutschland … 19
- Schusswaffengebrauch im Rahmen des § 127 StPO (für Polizeibeamte) … 24
- 2.2. Notwehr, Nothilfe und das Recht auf Leben, Freiheit und Vermögen: Die Gesetzeslage in Österreich (Zakrajsek) … 29
- Notwendige Verteidigung … 31
- Nothilfe … 31
- Notwehrüberschreitung … 32
- Notwehr und Waffenrecht … 32
- Reform des Waffenrechtes … 33
- Instrumente der Notwehr … 33
- Schusswaffen … 33
- Schreckschusswaffen … 34
- Gas- und Pfefferspray … 35
- Alarmsignal/Schrillalarm … 35
- Lampe … 35
- Schlagstöcke und sonstiges … 35
- Messer … 35
- Kampfsport … 35
- Zuletzt … 36
- Nach der Notwehr: Was tun? … 36
- Es ist geschehen, was jetzt? … 36
- Und wenn der Täter spricht … … 38
- Ein zweiter klassischer Fall … 38
- 2.3. Besonderheiten des österreichischen Waffengesetzes (Zakrajsek) … 39
- Historische Entwicklung … 40
- Österreichisches Waffengesetz 1997, Stand 2012 … 41
- Waffenkategorien … 41
- Waffenerwerb und Waffenbesitz … 41
- Führen von Waffen (Schussbereite Waffe bei sich tragen) … 42
- Munitionserwerb und -besitz … 42
- Schießplätze … 42
- Über die Grenze … 43
- Resümee … 43
- 2.1. Hausfriedensbruch, Diebstahl, Notwehr, Schusswaffengebrauch etc.: Die Gesetzeslage in Deutschland … 19
- 3. Fakten zum Thema Wohnungseinbruch … 44
- 3.1. Begehungsweise … 46
- 3.2. Geschädigte … 48
- 3.3. Beuteschaden … 48
- 3.4. Täter … 48
- 3.5. Nationalitäten … 49
- 3.6. Aufenthaltsstatus … 49
- 3.7. Wohnsitzbeziehung … 49
- 3.8. Fazit … 50
- 4. Passiver Einbruchschutz … 53
- 4.1. Wie sicher ist mein Haus/meine Wohnung? … 53
- 4.2. Erfolge durch Sicherungstechnik … 55
- Mechanische Sicherungen (Beispiel Bayern 2015) … 56
- Einbruchmeldeanlagen … 57
- Widerstandswerte … 58
- 4.3. Einteilung der Schutzklassen, Klassifizierungen und Zertifizierungen … 58
- 5. Effektiver Einbruchschutz – richtig geplant … 60
- 5.1. Erster Kreis: Außenbereich … 62
- 5.2. Zweiter Kreis: Garten und Hausumgebung … 65
- 5.3. Dritter Kreis: Wohnhaus/Wohnung … 67
- Zutrittskontrollen … 67
- Türrahmen … 69
- Haustüre und Türblatt … 70
- Türschloss … 72
- Sperrbügel oder Sperrkette … 75
- Türspion oder Kamera … 75
- Nebeneingänge … 77
- Fenster … 77
- Terrassentüren … 80
- Garage … 81
- Geräteschuppen und Gartenhaus … 82
- Sicherung des Öltanks … 82
- Unmittelbare Hausumgebung … 83
- Elektronische Sicherungen … 83
- 5.4. Vierter Kreis: Der Mensch als „Unsicherheitsfaktor“ … 87
- Funktionsweise des Nervensystems … 88
- Extrembelastungen und menschliche Psyche … 90
- 5.5. Antizipation von Szenarien und Entwicklung taktischer Grundsätze … 91
- Wenn die Polizei kommt … … 93
- Psychologie des Überlebens … 93
- Angst bewältigen … 97
- 6. Nachbarschaftshilfe als Sicherheitsfaktor … 98
- 6.1. Was Gaunerzinken verraten … 99
- 6.2. Wie erkennt man verdächtige Personen? … 99
- 6.3. Einbruchschutz, der nichts kostet … 101
- Licht … 102
- Urlaub … 102
- 7. Typische Einbruchwerkzeuge … 104
- 7.1. Kategorisierung der Einbrechergruppen … 106
- Stümperhafter und unerfahrener Einbrecher … 106
- Versierterer Gelegenheitseinbrecher … 106
- Erfahrener Einbrecher … 106
- „Kommando-Einbrecher“ … 106
- „Hooligans“ … 106
- Bürgerkrieg … 107
- 7.2. Vorbeugungsmaßnahmen gegen Einbruch … 108
- „Scannen“ des häuslichen Umfeldes … 109
- Seien Sie aufmerksam, wenn Sie zu Fuß unterwegs sind … 109
- Umsichtiges Verhalten am Auto … 110
- Auf dem Weg zur Arbeit wachsam bleiben! … 110
- Sicherheit für Kinder … 111
- 7.1. Kategorisierung der Einbrechergruppen … 106
- 8. Alltägliche Gegenstände als improvisierte Waffen nutzen … 116
- 8.1. Welche improvisierte Waffe ist am geeignetsten? … 121
- Eine improvisierte Waffe sollte nicht auffallen … 122
- Stabilität und Zweckmäßigkeit … 122
- Die Vorteile improvisierter Waffen … 123
- Improvisierte Waffen sollten im „normalen Leben“ Gebrauchsgegenstände sein … 124
- Das Gebot schneller Einsetzbarkeit … 124
- Schlecht improvisierte Waffen … 124
- 8.2. Was alles als improvisierte Waffe dienen kann … 126
- Eine Handvoll loser Münzen in der Tasche … 126
- Rucksack oder Tasche … 127
- Trinkflasche … 128
- Maglite-Taschenlampe … 129
- „Unzerstörbarer Regenschirm“ … 130
- Speziell für Frauen: Eine kleine Geschichte … … 131
- Improvisierte Waffen sind überall … 133
- In der Küche … 133
- Objekte mit Gewicht oder Masse … 135
- Behelfsmäßige Schilde … 135
- Sonstiges … 135
- 8.3. Auf den Ernstfall vorbereitet sein … 135
- Ablenkung … 135
- Übung macht den Meister … 136
- Denkspiele … 136
- Innere Konflikte in Einklang bringen … 136
- 8.4. Heimverteidigungswaffen für Unbewaffnete … 139
- Elektroschockgeräte (Taser) … 139
- Pfefferspray … 140
- Pfefferspray-Pistole … 142
- SRS-Waffen … 142
- Zur Rechtslage in Deutschland … 143
- Schlagstock/Tonfa … 146
- Blankwaffen … 149
- 8.1. Welche improvisierte Waffe ist am geeignetsten? … 121
- 9. Schusswaffen … 151
- 9.1. Pistole/Revolver … 153
- 9.2. Pistolenkarabiner … 155
- 9.3. Flinte … 157
- 9.4. Repetierbüchse (mit oder ohne Bajonett) … 159
- 9.5. Halbautomatische Langwaffe … 160
- 9.6. Munition … 162
- 10. Waffenausbildung … 172
- 10.1. Grundsätze für ein Feuergefecht … 174
- Geiselnahme … 177
- Absuchen des Hauses – Empfehlung einer Taktik … 179
- Türen öffnen … 179
- Aus einem Zimmer in den Gang wechseln … 180
- An Ecken Abstand halten … 180
- Das Betreten eines Raumes … 181
- Offene und geschlossene Treppenhäuser … 181
- Im Dunkeln für Licht sorgen … 181
- 10.2. Exkurs: Vom Schießen und vom Treffen (Zakrajsek) … 183
- Schießen und Treffen – die Geschichte vom Freischütz … 184
- Zielen, Schießen und Treffen … 185
- Zielen und dennoch nichts treffen … 186
- Schießen und Treffen mit der Kurzwaffe … 186
- Übung im scharfen Schuss … 188
- Wichtig beim Schießen … 189
- Freiheit – Sicherheit – Verantwortung … 189
- 10.3. Basiswissen Wundballistik … 189
- 10.4. Waffenverstecke … 190
- 10.5. Versteckte Mittel zur Befreiung … 192
- 10.6. Sonstige Verstecke … 195
- 10.7. Geheimverstecke … 195
- 10.1. Grundsätze für ein Feuergefecht … 174
- 11. Erste Hilfe … 197
- 11.1. Blutungen … 201
- 11.2. Torso/Brustkorb … 202
- 11.3. Kopfverletzungen … 203
- 12. Was nach einem Schusswechsel zu beachten ist … 208
- 12.1. Polizei, Rettungskräfte, Spurensicherung, Psychologische Hilfe, PTBS … 208
- 12.2. Keine Interviews mit Medienvertretern! … 211
- 12.3. Versichern Sie sich gegen die Hauptgefahren! … 213
- Gebäudeversicherung … 213
- Hausratversicherung … 213
- 13. Marodierende Banden/Bürgerkriegsszenarien … 215
- 13.1. Mein Heim ist meine Festung oder: Verteidigung gegen Plünderer … 216
- 13.2. Bauen Sie eine Festung! … 218
- 13.3. Haus oder Wohnung nicht unbewacht lassen! … 220
- 13.4. Stellen Sie sich auf brutale Gewalt ein! … 220
- 13.5. Mit Vertrauenspersonen einen Plan entwickeln … 220
- Wie ist mein „Plan B“? … 222
- 13.6. Fluchtmöglichkeiten planen … 222
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