Krisenfall und Blackout – „Vorsorge-Checkliste“
| Thema | Hinweise und Stichworte |
|---|---|
| Lebensmittel | Derzeit für 2-4 Wochen vorsorgen! ( Rotation ) ; Empfehlung: Langzeit-haltbar: Dosen!! (= auch Tauschmittel) Gelagerte Lebensmittel gelegentlich verbrauchen und ersetzen! |
| Trinkwasser | Wenn die Trinkwasserversorgung gefährdet sein kann: Vorrat in Behältnissen (Flaschen) anlegen.Tabletten zur Reinhaltung! (z.B. Micropur), Empfehlung: 2 Liter pro Person/Tag; Rotation ! Reserve: Boiler!? u.a. Behältnisse |
| Kochen, Heizen, Licht | Vorsicht mit Offenem Feuer!! Alternativen: z.B.Camping-Gaskocher, Herd mit Kaminanschluß, Griller Taschenlampen, Photovoltaik, Kerzen, Petroleumlampen, Brennstoffvorrat anlegen, Streichhölzer / Feuerzeug |
| Brandschutz | Mehrere Feuerlöscher im Hause und im Auto! Periodisch prüfen! |
| Notstrom | Photovoltaikanlage ( Beachten: Inselbetriebsfähigkeit ) Notstromaggregat + Nachbarn, Auto, Batterien |
| Medizin | Medikamente-Bedarf für 1 Monat im voraus bereithalten Erhöhter Verbandsmaterialbedarf in Krisensituationen |
| Kommunikation | Ohne Telefon u. Handy: Absprachen für den Krisenfall mit Familie, Betrieb, Freunden und Nachbarn tätigen, Radio mit Batterien od. Dynamo bereithalten, Autoradio Mit Nachbarn und Umfeld im Kontakt bleiben (Besuchsplan) Funkgeräte bereithalten; Funkübungen durchführen, Kontakt zu Amateurfunkern aufnehmen u. absprechen |
| Sicherheit | Blaulichtorganisationen insbes. Polizei sind möglicherweise schwer erreichbar! Selbstschutz wird nötig (Notwehr, Nothilfe) Alarm-Mittel (z.B.Pfeiferl), Pfefferspray, Schusswaffen + Munition |
| Nachbarschaft | Auch die Nachbarn zur Vorsorge animieren! Eine vorbereitete Nachbarschaftshilfe wird besser funktionieren. Gemeinsam ist man stärker und sicherer. Gibt es hilfsbedürftige Personen in der Nachbarschaft ? -auch für diese vorsorgen !! temporäre Wohngemeinschaft vorbereiten |
| Mobilität | Ortswechsel einplanen! Treibstofftank stets gefüllt! häufiger nachtanken! - Reservekanister einlagern. Lagervorschriften beachten!! ( Tauschobjekt! ) Bei einem Blackout funktionieren dzt. nur wenige Tankstellen. |
| Geld und Papiere | Bargeld bereithalten! Bei Ortswechsel wichtige Dokumente und Papiere nicht vergessen! Tauschartikel einplanen |
| Hygiene | Alternative Müll- und Fäkalienentsorgung vorbereiten; Trocken-WC |
| Computer | Datensicherungen, Adressen sichern, wichtige Informationen „runterladen“, Telefonverzeichnisse sichern (+ ausdrucken!) |
| Vorsorge-Umsetzung | Planung – Absprachen – Mittelbeschaffung – Realfall üben! |
Kurzinformationen zum Thema
Krisenvorsorge
z.B. Blackout : Was ist ein Blackout ?
Blackout = großräumiger, totaler Stromausfall
u.U. europaweit
Spontanauslösung - ohne Vorwarnung
Stromausfall - Dauer: bis zu mehreren Tagen
Folgen: Zusammenbruch der gesamten Infrastruktur
Telefon, Fernsehen, Internet, Verkehr, Leitungen usw.
Dauer der Versorgungsausfälle und Engpässe:
Wochen – Monate !
Experten sind sich einig: Blackout kommt !
Ohne Eigenvorsorge der Bevölkerung
kann die Krise binnen 3 Tagen zur Katastrophe werden.
Nur wenn sich möglichst viele Menschen selbst versorgen können
ist ein solches Ereignis ohne große Verluste und Schäden bewältigbar.
Angst – Ist hiebei ein schlechter Ratgeber!
Sie schwindet, wenn man sich informiert und vorgesorgt hat.
Entstehung: ( Beispiele )
- Cyberattaken gegen die Netzsteuerung
- Naturkatastrophen
- Spontanausfälle von Kraftwerken und Leitungen
durch
Technische Gebrechen, Terror von aussen, Steuerungsfehler
Der WEF plante und übte am 9.Juli 2021 ( Planspiel „Polygon“ )
Folder-Innenseite (Abbildung aus dem Original)
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